USB Ladegerät einfach selbst gebaut


Vorweg: Ich übernehme keine Haftung von Irgendwelchen Schäden die aufgrund meiner oder eurer Dummheit an euren Körpern oder Geräten auftreten!

Mein Erstes Akku Ladegerät habe Ich vor Knapp 2 Jahren gebaut um mit meinem HTC Dream eine lange und langeweilige Bahnfahrt zu überstehen. Aber eigentlich auch ein bisschen aus langeweile.

Im Prinzip ist es ganz einfach.

Was ihr braucht:

  • 4x 1,2v Akkus (die liegen meistens sicher noch irgendwo rum)
  • Ein Plastikgehäuse: Link
  • Eine USB einbaubuchse: Link
  • Eine Batteriehalterung für die Akkus: Link
  • Druckknopfanschluss: Link
  • Befestigungsmaterial für die Batteriehalterung und USB Buchse. Hier zB Heißkleber oder Flüssigmetall verwenden.
  • Lötwerkzeug
  • Ein Gerät mit dem Ihr ein USB-buchsengroßes Loch in euer Gehäuse machen könnt. Ich habe dazu meinen Dremel genommen.

Als erstes müsst ihr ein USB Großes Loch in das Gehäuse machen. Selbst wenn man anzeichnet ist das eine ziemlich penible und teilweise frustrierende Arbeit weil das Loch trotzdem sehr schnell zu groß wird.Wenn ihr dann versucht die USB Buchse in das Losch zu schieben kann es sein das euch 2 Halterungen im Weg sind. Diese könnt ihr bequem abknipsen. (nicht 2 von den die 4 Kontakten!!)
Danach heftet ihr die Buchse am besten mit etwas Heißkleber unten so an, das der vordere Rahmen der Buchse wenigstens an 2 Seiten am Gehäuse aufliegt.
Dann klickt ihr kabel mit den Druckknöpfen an die Batteriehalterung ran und Befestigt es mit Heißkleber oder Flüsigmetall so in der Mitte vom Gehäuse, das die beiden Drähte bis zur USB Buchse reichen.

Jetzt gehts an die „Elektrik“. Der Rote Draht muss wenn ihr von vorne auf die Buchse, mit den Kontakten nach oben, drauf schaut, an den ganz rechten Pin, der schwarze an den ganz linken Pin angelötet werden. VORSICHT: Passt gut auf euer Lötzinn auf! am besten ihr tupft ein wenig Löthonig auf den Draht und auf den Kontakt, und nehmt nur ein ganz klein wenig Lötzinn auf eire Lötspitze. Sobald sich eine Kugel am Pin Bildet, kann es Passieren das diese nach unten rutscht und somit einen leitfähigen Kontakt mit dem USB-Blechgehäuse herstellt. Passiert das an beiden Pins, habt ihr einen hübschen Kurzschluss gebaut und es fängt an zu stinken.
Wenn das erledigt ist, könnt ihr einen ersten Test wagen. Seid mit dem USB Kabel vorsichtig, da die USB Buchse nur angeheftet ist.
(Sollte das Smartphone ausgehen, habt ihr übrigens die Drähte vertauscht 😛 ist aber nicht weiter schlimm. einfach umgedreht anlöten und es geht. Das Smartphone nimmt dabei keinen schaden. ist mir beim ersten mal auch passiert 😀 )
Wenn alles Funktioniert müsst ihr die Buchse gut mit Heißkleber/Flüssigmetall befestigen. Flüssigmetall ist im übrigen ein nichtleitender Stoff. wenn davon etwas auf die USB kontakte kommt, passiert nichts, außer das diese von da ab Isoliert sind.
Generell würde ich davon abraten USB Kabel im Inneren des Gehäuses zu transportieren. Aber wenn die USB-Buchsenkontakte vollkommen isoliert ist, dürfte eigentlich nichts passieren.

Mit Normalen Batterien kann das Ladegerät übrigens nicht funktionieren. Weil 4×1,5v sind 6v und das ist ein Volt zuviel. Mein altes HTC Dream hat das damals sofort erkannt und die Ladung ging erst gar nicht los. Was aber bei anderen Geräten passiert kann ich nicht vorhersagen und empfehle auch nicht die zu testen.


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